Nein, die Erde ist keine Scheibe. Sie ist rund. Das wissen wir heute alle. Aber wie schwer war es, den einmal festgesetzten Irrtum zu beseitigen! An welche Denksätze klammern wir uns heute, obwohl wir es eigentlich schon besser wüssten…
Der nachfolgende Artikel ist eine gekürzte Fassung einer Artikelserie von Jorge Angel Livraga. Er schrieb diese in den frühen 1980ern also in einer Zeit, wo diese drei Irrtümer – vom Autor als „Mythen“ bezeichnet noch nicht so offensichtlich ihre Auswirkungen entfaltet hatten. Heute haben diese Texte erschreckende Aktualität erlangt. Aber wann immer wir eine Schwierigkeit nicht leugnen, sondern die Herausforderung auf uns nehmen, dann gibt es auch Lösungen.
Der Mythos des unendlichen Fortschritts
Das Wort „Fortschritt“ bezeichnet die Handlung des Voranschreitens. Unsere von Hoffnung erfüllten Sinne verführen und verleiten uns zu der Annahme, dass jeglicher Fortschritt Verbesserung und Glück bedeuten muss. Die arithmetische Reihe 1, 2, 3, 4, usw. sagt nicht aus, dass Zwei besser als Eins ist. Wenn wir den Fortschritt auf menschlicher Ebene betrachten, wird uns klar, dass alles von der Qualität und nicht von der Quantität abhängt.
„Ist der Mythos vom Menschen erdacht oder ist der Mensch ein Instrument des Mythos?“ — F.J.W. Schelling
Durch die philosophische Betrachtung der Natur können wir zu dem vernünftigen Schluss kommen, dass der Fortschritt harmonisch, ganzheitlich und ökologisch sein muss, wenn er wirklich zum Guten führen soll. Und er muss auch mit Intelligenz durchgeführt werden, denn jener, der immer nur geradeaus gegen die Wand läuft, ohne vorher festzustellen, wo die Türe ist, hat davon nur eine blaue Nase.
Die psychologische Analyse der Geschichte zeigt uns einen mehr oder weniger gefährlichen Kampf zwischen zwei gleich unheilvollen Tendenzen: Zum einen fürchtet man alles Neue und lässt einen dichten Wald von pseudoreligiösen, abergläubischen Fortschrittsfeindlichkeiten keimen; zum anderen macht man das, was die Philosophen des Existenzialismus die „Flucht nach vorne“ nennen. Beide Einstellungen sind Ausdruck der Unwissenheit, und aus der Unwissenheit werden Angst und alle Übel des Menschen geboren, was schon vor 2.500 Jahren Siddhartha Gautama, der Buddha, lehrte.
Der Lebensstrom manifestiert sich auf eine andere Weise als durch utopische Intellektualismen. Es wird „wieder-erfunden und wieder-entdeckt„. Heute wissen wir, dass die Hufeisen der Reitpferde nicht erst um das Jahr 1000 verwendet, sondern dass sie schon von den Römern benutzt wurden oder dass die Phönizier und Wikinger viel früher als Columbus in Amerika landeten. Aber diese und viele andere „Wieder-Entdeckungen“ schärfen den Erfindergeist. Die sogenannte „Renaissance“ bringt mit ihrem Wort (franz. Wiedergeburt) ein ganzes Phänomen der Wiederumwandlung, nicht nur im materiellen, sondern auch im psychologischen, mentalen und geistigen Sinne zum Ausdruck.
Menge versus Qualität
Fortschritt jedoch ist nicht mehr harmonisch wie in der klassischen Welt. Der Mythos der Notwendigkeit eines ständigen Fortschritts wird geboren. Auf der unersättlichen Suche nach einem aus jeglichem Zusammenhang von Zeit und Natur herausgerissenen Glück werden die Proportionen nicht mehr berücksichtigt. Der einzelne Mensch wird von seinen Lebensumständen immer schneller getrieben. Die Menge herrscht über die Qualität und die Geschwindigkeit des Schrittes über seine Richtung. Die Maschinen ersetzen zuerst die Hände des Handwerkers, dann seine Arme und Beine, danach seinen gesamten Körper, und gehen zur Materialisierung des Metaphysischen über.
„Der Mythos schafft Wissen durch Erzählung im Gegensatz zur wissenschaftlichen Erklärung.“ — Aristoteles
Der Sirenengesang des Wohnstandes, der Bequemlichkeit und der Instabilität schafft die Täuschung von Fortschritt. Die Natur wird dabei unter Druck gesetzt, überlastet. Aber diese Verschwendung ist eine raffinierte, subtile und gefährliche Ausbeutung der Natur und des Menschen, ohne den Preis, den man dafür wird zahlen müssen, einzukalkulieren. Der Mensch wird anmassend, selbstherrlich und entfernt sich allmählich von der Realität, er wendet sich vom Gerechten, Guten und Schönen ab. Er schaut abschätzig nach hinten und sagt: „Seht! Vor zweitausend Jahren konnte ein Mensch in einer Stunde nicht mehr als 30 km zurücklegen!“ Aber er merkt nicht, dass ein heutiger Autofahrer nicht besser ist als der Wagenlenker einer römischen Biga. Wirklich besser ist sein Fahrzeug, nicht aber der Mensch.
Wir können nicht behaupten, dass der heutige Mensch höher steht als der Mensch vor 2000 Jahren. Wir müssten eher sagen, dass er zwar derselbe zu sein scheint, doch verwirrter und geistig ärmer sein dürfte, dass er von Mal zu Mal mehr von der Materie abhängig ist, die er zu beherrschen glaubt. Ja, man ist sehr weit fortgeschritten… aber nur im formalen, im illusorischen Aspekt und nicht einmal diese Täuschung kann verhindern, dass in dem Moment, wo ich dies schreibe, es Menschen gibt, die in einem schlimmen physischen und moralischen Elend leben. Niemals gab es so viele Arme, so viele Hungernde, so viele des Brotes, der Arbeit und der Freiheit Beraubte, und ihre Zahl wächst von Tag zu Tag. Jene, die über grosse materielle Vorteile verfügen, werden jeden Tag weniger, und jene, in deren Seelen Frieden herrscht, sind fast ausgestorben. Laufen, laufen, laufen! Wohin? Der Mythos des unendlichen Fortschritts verlangt es so.
Der Mythos der Demokratie
Als ich noch sehr jung war, wagte ich es einmal, einen weisen hinduistischen Philosophen zu fragen, was der Unterschied wäre zwischen einem Menschen, der völlig die herrschenden Meinungen seiner Zeit übernimmt und demjenigen, der, obwohl er sich mit diesen Meinungen auseinandersetzen muss, dennoch die Wahrheit sucht. Lächelnd antwortete er mir, dass es dafür ein sehr einfaches Bild gäbe: Im ersten Fall gleicht der Mensch einem Baumstamm, der in einem Fluss umhertreibt und im anderen stellt er ein Boot dar, das, da es Ruder besitzt, die Strömung überwinden kann und das Steuer dazu benutzt, Hindernissen auszuweichen, um erfolgreich den besten Weg zu finden. Er fügte hinzu, dass Letzterer ein Philosoph sei. Wir werden also versuchen, die Gewässer des Mythos der Demokratie zu durchqueren, obwohl dies sehr schwierig ist. Doch als Philosophen gefällt uns das Schwierige.
„Die Beschäftigung mit Mythen ist Menschenkunde im höheren Sinne.“ — J. W. v. Goethe
Das Wort „Demokratie“ lässt sich etymologisch von seinem griechischen Ursprung ableiten und als „Regierung des Volkes“ übersetzen. Für die klassischen Griechen bezog sich das Wort „Demos“ vor 2500 Jahren nicht auf alle Menschen eines Stadtstaates, sondern vielmehr nur auf die freien Städter und Landbewohner. Sie stellten weder die Mehrheit dar noch war es ihnen wichtig, sie zu bilden; denn das Gewicht der Quantität beugte sich dem der Qualität. Die Werbung im heutigen Sinn des Wortes wurde aus offensichtlichen Gründen nicht betrieben, denn niemand musste präsentiert werden. Platon, der vielleicht grösste Philosoph aller Zeiten, reihte in seinen Schriften die Demokratie zu den schlechtesten Regierungsformen. Er unterschied sechs Staatsformen:
- Die Monarchie im Sinne einer Aristokratie. Von ihr wird gesagt, dass sie einen natürlichen Herrscher besitzt; ein von der Bestimmung vorgesehener Mann, der von einem Rat der Weisen unterstützt wird und auch durch die Pythia, die den Willen der Götter deutet. Diese Aufgabe wird nicht durch Vererbung, sondern durch innere und äussere Meisterschaft erworben.
- Die Aristokratie oder die Regierung der Fähigsten, der Hervorragendsten in der öffentlichen Arbeit. Sie wird auch beraten von einem „Senat“ oder einer Versammlung der Weisen.
- Die Timokratie, die auf Kodizes der Ehre, Verpflichtungen und Eiden basiert, erinnert uns an die Kshatriyas von Indien oder an die ursprünglichen Samurais Japans.
- Die Oligarchie ist eine Regierung der Händler und Kaufleute, die den heutigen Unternehmern gleichen, eine wirtschaftliche und soziale Organisation.
- Die Demokratie, die Regierung des Volkes, die durch die Repräsentanten des Volkes gebildet wird. Sie stellt ein System dar, das auf Konkurrenz und dem Spiel der Widersprüche basiert, als auch auf den Kämpfen zwischen den Gruppen mit ihren verschiedenen Vorstellungen vom Staat.
- Die Tyrannis, die Regierung eines Führers, der mit Gewalt eingesetzt wurde.
- Die Anarchie, in der niemand regiert und in der jeder so lebt, wie er kann und weiss.
Darauf folgt laut Platon das Chaos, die gewaltsamen Revolutionen, und der Zyklus beginnt wieder am Anfang, da die entzweiten Bürger einen neuen fähigen Anführer suchen. Obwohl es ein theoretisches Schema ist, wiederholte es sich kurioserweise einige Male in der Geschichte.
Die Illusion der politischen Erleuchtung
Wir glauben heute, dass die Demokratie die entwickeltste und perfekteste Form der Regierung sei. Aber die Macht des Mythos ist stark. Am Beginn des 21. Jahrhunderts wird in der Politik das akzeptiert, was niemals in nicht so bedeutenden Bereichen getan wird. Wenn wir in einem Flugzeug fliegen, akzeptieren wir den Piloten als gut oder machen wir eine demokratische Abstimmung, um zu sehen, wer das Flugzeug fliegen sollte? Wäre es nicht logischer, so wie es Schulen für die meisten Berufsgruppen und Fakultäten der Medizin gibt, die geeignete Fachkräfte heranbilden, es genauso mit der Politik zu machen? Wo dann der Hervorragendste und Weiseste die gesetzliche Befähigung erhielte, diesen Beruf auszuüben? Warum muss ausgerechnet in der Politik improvisiert werden? Wir erwarten das Wunder durch die simple Tatsache, dass eine Person mehr Stimmen für als gegen sich erhält, dass sie damit die „Erleuchtung“ erlangt und weiss, uns zu leiten, obwohl sie manchmal nicht einmal imstande ist, sich selbst zu führen. Stimmte die Masse über Galilei ab und wählte sie Jesus, damit er sie erlöst? Wählten die Araber Mohammed, die Buddhisten Gautama? Wurde Einstein durch eine öffentliche Wahl zum Wissenschaftler, Beethoven zum Musiker?
„Das Wesen des Mythos ist zeitlose Immer-Gegenwart.“ — Thomas Mann
Die heutige Welt bestätigt, dass die Demokratie das Volk nicht gefördert hat, so wie sie es versprach und verspricht. Die Arbeitslosigkeit, das Bevölkerungswachstum in den unterentwickelten Ländern, die Unterernährung, der Mangel an sozialem Dienst und geeigneten Ärzten, das Fehlen der Sicherheit in den Städten und Transportmitteln zeigen das auf. Ausserdem ist es das teuerste politische System der Welt. Wie viele Schulen, Spitäler, Bibliotheken, Strassen, öffentliche Diensteinrichtungen könnten geschaffen werden mit den Kosten einer einzigen Präsidentschafts- oder Nationalratswahl eines Landes mittlerer Grösse?
Bei der Einteilung von Platon sind die Regierungsformen getrennt. In der Realität aber, zumindest in unserem Jahrhundert, sind sie mit den nächstfolgenden vermischt. Das, was wir heute Demokratie nennen, enthält somit viel Oligarchie und nicht wenig Tyrannei. Ein Schriftsteller unserer Tage, Vintila Horia, hat gesagt: „Die brennendste politische Frage und die realistischste ist diejenige: bis zu welchem Punkt und bis wann das demokratische System der Parteien … weiter bestehen wird mit den gegenwärtigen Widersprüchen, mit all dem, was sich in der Welt der Wissenschaft oder der Philosophie oder der Welt der Sehnsüchte der Eliten ereignet? Der Widerspruch wird jeden Tag offensichtlich.“ Dieser tatsächliche Widerspruch, diese Irrealität der Demokratie und ihre furchtbare Bürde der Utopie sind dem volkstümlichen gesunden Menschenverstand und authentischen Überleben der Menschheit entgegengesetzt. Die verschiedenen Keime der Gewalt, die überall zu sehen sind, sind die winzigen Spitzen eines Eisberges, der sich noch unter Wasser befindet, aber der wächst und wächst, weil es an menschlicher Wärme und Weisheit fehlt.
Der Mythos der Gleichheit
Das Wort „Gleichheit“ (lat.: aequalitas) bedeutet Übereinstimmung einer Sache mit einer anderen in Quantität und, in übertragenem Sinne, in Qualität oder Aussehen. Daraus lässt sich schliessen, dass die Gleichheit eine durch den Vergleich mit einer anderen Sache erworbene Eigenschaft und keine Eigenschaft der Sache an sich ist. Irgendein Ding oder beliebiger Gegenstand im Raum ist weder klein noch gleich oder gross, wenn er nicht in Beziehung zu einem anderen steht, da die Gleichheit eine relative Eigenschaft ist, die man zwar dem Sein zuschreiben kann, die selbst aber kein Sein besitzt. In der Arithmetik sagen wir: „Zwei ist gleich Zwei“, und das stimmt als Abstraktion. Doch in der gegenständlichen Welt sind beispielsweise zwei Äpfel nicht gleich zwei Uhren, ja es müssen nicht einmal die zwei Äpfel einander in Grösse, Gewicht und Farbe usw. gleich sein.
„Mythen – die ewige Wiederkehr?“ — Nach Nietzsche
In Wirklichkeit existieren in dieser Welt, in der wir leben, keine zwei vollkommen gleiche Dinge, sie können höchstens einander sehr ähnlich sein. Die tägliche Erfahrung lehrt uns auf unwiderlegbare Weise, dass es keine zwei gleichen Blätter, keine zwei gleichen Menschengesichter gibt. Eine Sache kann höchstens gleich zu sich selbst sein, und dies nur zu einem augenblicklichen Zeitpunkt einem dimensionslosen Mass das diese identisch mit sich selbst, aber nicht mit einer anderen macht. Wenn wir eine Menschenmenge aus der Ferne betrachten, werden uns alle Menschen gleich vorkommen. Es genügt jedoch näherzukommen und schon „vermenschlichen“ sie sich durch die unzähligen, nicht nur physischen, sondern auch psychologischen Unterschiede. Es war die Entfernung und die Vermischung der Details, die sie zur Masse werden und uns glauben liessen, dass alle gleich wären. Je enger unser Kontakt mit den Menschen wird, desto besser lassen sich unterschiedliche Nuancen entdecken.
Der hypothetische und verallgemeinernde Begriff „Alle Menschen sind gleich“ ist ein derart grosser Trugschluss, dass selbst ein Kind ihn aufzeigen könnte; und wenn wir es weiter nach dem Warum fragen würden, könnte es uns Unmengen von anatomischen bis hin zu subtileren Details aufzählen, die sie alle wunderbar verschieden machen, wodurch sie sich nicht nur unterscheiden, sondern auch lieben lassen. Die Gleichheit ist so widernatürlich und inexistent, dass es genügen würde, sich etwas Schönes wie einen Schmetterling, eine Blume, eine Frau, einen Mann oder eine Statue vorzustellen; sie alle sind schön in ihrer Einzigartigkeit. Würden wir uns aber von Millionen und Abermillionen gleicher Schmetterlinge, Blumen, Frauen, Männern oder Statuen – alle vollkommen und unabänderlich gleich umgeben sehen, fielen wir in verrückteste psychische Verwirrung und Wahnsinn. Es würde unserem Dasein an Tiefe und Sinn fehlen.
Freiheit kontra Gleichheit
Der verfremdende Materialismus, der alles mit Preisen versieht, hat den voneinander unterschiedlichen Dingen gleiche Werte anzuhängen versucht. Angesichts einer erfundenen Gleichheit aber geht die Hierarchie der Werte verloren, die uns mit ihren naturgegebenen Stufen emporsteigen lässt und uns sogar die Freiheit herabzusteigen offenlässt. Es gibt zur Freiheit keinen grösseren Gegensatz als die Gleichheit! Frei ist das Rad, das auf der festen Ebene des Weges fährt; frei ist das plastische Wasser, das im starren Bachbett fliesst. Aber, wenn Rad und Weg, Wasser und Stein gleich wären, würde weder der Wagen fahren, noch das Wasser fliessen, und alles, was sich nicht bewegt, verfängt sich in der Zeit und verdirbt. Genau im selben Ursprung des Gleichmachen-Wollens wurzelt der Völkermord, denn es ist leichter zu töten, wenn man das Unterschiedliche zur formlosen Masse des Gleichen reduziert.
Die Tatsache, dass wir voneinander verschieden sind, bedeutet nicht, dass wir „mehr oder weniger wert“ sind. Dies ist ein künstlich und naturwidrig attestierter Wert. Jeder gilt, was er gilt, ausschliesslich und nur in Bezug auf das, was er ist oder tut. Wir sind alle wunderbar verschieden. Da wir „unschätzbar“ sind, keinen Preis haben, sind wir nicht gleichwertig. Wir sind menschliche Wesen mit der ganzen Grossartigkeit dieser Bedeutung. Wir sind nicht gleich, wir sind verschieden und unwiederholbar; und selbst wenn man die Theorie der Wiedergeburt akzeptiert, werden wir niemals exakt dieselben sein, denn auch wenn der Geist sich selbst ident ist, kann er es nicht in seiner Umwelt oder in seinem materiellen Ausdruck sein. Sogar der, der dies schreibt, ist nicht mehr gleich wie der, der den Artikel zu schreiben begann; auch der Leser ist nicht mehr gleich, wie der, der ihn zu lesen begann. Ja, weiser Heraklit…! „Niemand kann zweimal im selben Fluss baden…!“ Die Gleichheit existiert nicht. Was für ein Glück, es festzustellen, es zu erleben, sich von dem lehmigen Mythos der Gleichheit zu befreien.
Ausblick und Lösungen
Der Lösungsansatz liegt also weniger in Gesetzen und Systemen, als vielmehr in den Menschen selbst. Wir brauchen für eine bessere Zukunft schon heute eine Ausbildung im moralisch-philosophischen Sinne. Am allerwichtigsten ist aber, dass Philosophie immer einer aufrichtigen Suche nach der Wahrheit verpflichtet ist.
Jorge Angel Livraga hat seinerseits die internationale Schule der Philosophie Neue Akropolis gegründet. Heute gibt es auf allen fünf Kontinenten in 60 Ländern der Welt 448 Schulen, in denen Kultur, Philosophie und Volunteering gelehrt und praktiziert werden.
Von Jorge Angel Livraga, Gründer von Neue Akropolis
Wenn Sie sich für philosophische Themen wie Moralphilosoph oder Lebenskunst interessieren, bietet Ihnen die Schule der Philosophie Neue Akropolis regelmässig spannende Veranstaltungen und Vorträge. Besuchen Sie z.B. den Einführungskurs Abenteuer Philosophie oder entdecken Sie weitere Angebote an unseren Standorten in Zürich und Basel.

